Tannenberg-Nationaldenkmal

Turm 5

Turm 5 - Hindenburgturm

Vor dem Eingang zwei 4 Meter hohe granitene Soldatenfiguren (Bildhauer Bronisch).
Über dem Grufteingang (nach dem Umbau) lag ein 1.500 Zentner schwerer ostpreußischer Monolith, Hindenburgs Grabstein (Hindenburgstein).
Im Gruftvorraum, neben der Gitter zur Gruft, stand immer ein Doppelposten der Wehrmacht. Der größere der beiden Särge in der Gruft war der Sarg des Marschalls, der kleine der seiner Gemahlin. Dahinter zwei Kreuze mit den LieblingssprüchenHindenburgs: „Sei getreu bis in den Tod“ und „Die liebe höret nimmer auf“. Rechts und links neben dem Gruftraum Ehrenhallen des unbekannten Soldaten mit zwei ruhenden Marmorkriegern (Professor Bleeker, München).
Über dem Gruftraum die Hindenburg-Ehrenhalle mit dem 4 Meter hohen Porphyr-Standbild des Marschalls (Bildhauer Bagdons, Düsseldorf). Künstlerische Fensterbilder erhöhten die andachtsvolle Raumwirkung.
Außen, beiderseits des Gruftturmes, ruhten unter den grünen Rasenflächen je 10 unbekannte deutsche Soldaten aus der Tannenbergschlacht. Der Feldherr ruhte somit inmitten seiner toten Grenadiere.

Längsschnitt durch den Hindenburgturm.

Die bronzene Eingangstür in den Hindenburgturm.

Der Schriftentwurf erfolgte durch Professor Tobias Schwab.

Standbild des Generalfeldmarschalls v. Hindenburg,

ausgehauen aus einem Porphyrblock.